Der ultimative Leitfaden für das Datenbankmonitoring + Liste der besten Tools

Von Staff Contributor on März 8, 2021

Datenbanken sind das Kernstück der meisten grundlegenden Geschäftsprozesse. Je komplizierter die Anwendungen werden, desto vielfältiger und anspruchsvoller werden auch die IT-Infrastrukturen. Das ist eine gute Sache: Unsere IT-Technologie schreitet voran, wird vielseitiger und entwickelt sich weiter. Allerdings bringt diese Entwicklung auch Schwierigkeiten bei der Fehlersuche und Problembehebung mit sich.

In derartig weit verzweigten Infrastrukturen ist es noch schwieriger als bisher, die Ursache eines Problems ausfindig zu machen. An dieser Stelle kommt das Datenbankmonitoring ins Spiel.

Dieser Leitfaden behandelt die Vorteile des Datenbankmonitorings sowie Best Practices für die Überwachung der Datenbankleistung. Auf dieser Grundlage habe ich eine Liste der besten Datenbankmonitoring-Tools zusammengestellt, die Ihnen einen Überblick über die zahlreichen auf dem Markt verfügbaren Softwareoptionen bieten soll, einschließlich einer umfassenden Rezension von SolarWinds® Database Performance Analyzer.

Was ist Datenbankmonitoring?
Hauptvorteile des Datenbankmonitorings
So überwachen Sie die Datenbankleistung

Übliche Methoden des Datenbankmonitorings
Die wichtigsten zu überwachenden Datenbank-Leistungsmessdaten
Best Practices für das Datenbankmonitoring

Manuelles vs. automatisiertes Datenbankmonitoring
Liste der besten Datenbankmonitoring-Software
So wählen Sie das beste Datenbankmonitoring-Tool

 

Was ist Datenbankmonitoring?

Datenbankmonitoring ist der Prozess des Messens und Überwachens der Datenbankleistung mithilfe wichtiger Messdaten, die sie beeinflussen. Üblicherweise werden diese Messdaten in Echtzeit überwacht, um Probleme zu identifizieren oder zu prognostizieren. Ein effektives Datenbankmonitoring bietet außerdem die Gelegenheit, die Datenbank zu verbessern oder zu optimieren und somit die Gesamtleistung zu steigern.

Ziel des Datenbankmonitorings ist es, dass Ihre Datenbank und die damit verknüpften Ressourcen auf dem höchstmöglichen Niveau funktionieren, sodass Ihre Anwendungsinfrastruktur jederzeit verfügbar und funktionsfähig ist. IT-Administratoren können damit schnelle und präzise Problemlösungsprozesse in Gang setzen und Zeit sowie wertvolle Ressourcen sparen. Der entscheidende zusätzliche Vorteil besteht darin, dass ein optimiertes Endnutzererlebnis ohne Unterbrechungen und mit schneller, effizienter Problemlösung geschaffen wird.

Zur Gestaltung einer effizienten Datenbankmonitoring-Strategie sollten Sie Daten aus einer Vielzahl an Kategorien analysieren, um Verzögerungen und Ausfälle zu minimieren und ihnen vorzubeugen. Dabei müssen bei unterschiedlichen Datenbanktypen auch unterschiedliche Datenpunkte analysiert werden.

Das Datenbankmonitoring überwacht die Performance von Hardware und Software mithilfe häufiger Snapshots von Leistungsindikatoren. So können Sie Änderungen und Engpässe erkennen und den genauen Moment ermitteln, in dem Probleme erstmalig aufgetreten sind. Mithilfe dieser Informationen können Sie anschließend potenzielle Ursachen ausschließen und die tatsächliche zugrunde liegende Ursache eines Problems ausfindig machen.

Hauptvorteile des Datenbankmonitorings

Ein erfolgreiches Datenbankmonitoring trägt entscheidend zum allgemeinen Geschäftserfolg bei. Schließlich führt ein schlechtes Endnutzererlebnis bekanntermaßen schnell zum Verlust von Kunden und Umsätzen. Durch die Auswertung von Benutzer- und Anwendungsaktivitäten bietet Ihnen das Monitoring einen vollständigen Überblick über Ihre Datenbank. Die Implementierung eines robusten Datenbankmonitoring-Programms kann Ihrem Unternehmen entscheidende Vorteile verschaffen. Dazu gehören:

  • Reduzierung des Zeit- und Ressourcenaufwands bei der Suche nach versteckten Problemen in der Datenbank und IT-Infrastruktur
  • Verbessertes Endnutzererlebnis
  • Effektivere Kapazitätsplanung
  • Möglichkeit der proaktiven Behebung von Leistungsproblemen, bevor sie die Endnutzer beeinträchtigen
  • Erkenntnisse zu Verbesserungsmöglichkeiten bei der Performance
  • Erkenntnisse zu eventuellen Sicherheitslücken

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So überwachen Sie die Datenbankleistung

Das Datenbankmonitoring ist, wie oben erwähnt, vor allem deshalb wichtig, weil es Datenbankadministratoren die Möglichkeit bietet, Probleme zu erkennen, bevor sie akut werden. Damit Sie Ihre Anwendungen erreichbar und funktionsfähig halten können, müssen Sie wissen, wie man bei der Überwachung der Datenbankleistung vorgeht und welche Metriken und Best Practices besonders wichtig sind.

Übliche Methoden des Datenbankmonitorings

Zunächst möchten wir die beiden Hauptansätze des Datenbankmonitorings betrachten: proaktiv und reaktiv.

Proaktive Methoden zielen darauf ab, Probleme zu erkennen, bevor sie ernst werden. Reaktive Methoden hingegen mindern die Auswirkungen der Probleme ab, nachdem sie bereits eingetreten sind.

Das reaktive Monitoring kann eingesetzt werden, um Leistungsprobleme zu beheben, Berichte zu größeren Vorfällen zu erstellen oder Sicherheitsverletzungen zu untersuchen.

Allerdings herrscht weithin Einigkeit, dass der proaktive Ansatz weniger riskant ist und zu einem besseren Endnutzererlebnis führt. Um proaktiv handeln zu können, müssen Sie jedoch sicherstellen, dass Sie die richtigen Metriken überwachen und die relevanten Personen benachrichtigen, sobald etwas nicht in Ordnung zu sein scheint oder von den üblichen Werten abweicht.

Die wichtigsten zu überwachenden Datenbank-Leistungsmessdaten

Es empfiehlt sich, die folgenden zentralen Leistungsmessdaten zu überwachen, um einen Einblick in die Gesamtintegrität der Datenbankumgebung zu erhalten:

  • Abfragen: Um eine gute Gesamtleistung zu gewährleisten, ist es wichtig, die Performance der Abfragen selbst zu überwachen. Das Datenbankmonitoring sollte Sie auf Abfrageprobleme hinweisen, beispielsweise ineffiziente Joins zwischen Tabellen, unzureichende oder übermäßige Indizes sowie zu literales SQL.
  • Kapazitätsprobleme: Datenbankprobleme können durch Probleme mit der Hardware verursacht werden, beispielsweise eine geringe CPU-Geschwindigkeit oder unzureichende CPUs, langsame Datenträger, falsch konfigurierte oder volle Datenträger oder fehlender Arbeitsspeicher.
  • Benutzerkonflikte: Wenn viele Benutzer auf eine Datenbank zugreifen, kann dies zu Konflikten bei Aktivitäten und Abfragen führen. Die Performance Ihrer Datenbank kann beispielsweise durch Seiten-/Zeilensperren aufgrund langsamer Abfragen, Transaktionssperren und Deadlocks oder Batch-Aktivitäten, die Ressourcenkonflikte auslösen, verursacht werden.
  • Konfigurationsprobleme: Datenträger ohne ordnungsgemäße Konfiguration können Leistungsprobleme verursachen. Durch das Monitoring werden Probleme wie ein zu kleiner Puffercache oder fehlende Abfragezwischenspeicherung festgestellt.

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Best Practices für das Datenbankmonitoring

Nachdem wir nun die wichtigsten Datenbank-Leistungsmessdaten betrachtet haben, wollen wir den Blick auf einige zentrale Best Practices für Ihre Monitoring-Strategie richten. Diese umfassen das Überwachen von Verfügbarkeit und Ressourcenauslastung, das Messen und Vergleichen des Durchsatzes, das Überwachen von Datenbankänderungen, Protokollen und ressourcenintensiven Abfragen sowie das Einbeziehen von Verlaufsdaten.

  • Überwachung von Verfügbarkeit und Ressourcenauslastung: Zur Ressourcenüberwachung gehört die regelmäßige Überprüfung, ob alle Datenbanken online sind. Dies ist der wichtigste und gleichzeitig einfachste Schritt, der sowohl innerhalb als auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten durchgeführt werden sollte. Wenn Sie Ihre Datenbank manuell überwachen, ist die Ressourcenüberwachung zeitaufwändig und wird schnell einmal vergessen. Daher ist der Einsatz eines Monitoring-Tools an dieser Stelle unverzichtbar. Die besten Tools für das Datenbankmonitoring werde ich an späterer Stelle in diesem Leitfaden behandeln.
    Sobald alles eingerichtet ist, ist es Zeit, die Ressourcenauslastung zu prüfen. Mit „Ressourcen“ meine ich Arbeitsspeicher, Datenträger, CPU und netzwerkbezogene Komponenten. Wenn Sie beispielsweise Hinweise auf eine hohe CPU-Auslastung oder geringen Festplattenspeicherplatz haben, sollte die entsprechende Person in Ihrem Team benachrichtigt werden. Diese Aufgabe erledigt ein gutes Monitoring-Tool für Sie.
  • Durchsatzmessung: Beim Messen und Vergleichen des Durchsatzes geht es darum, Durchsatzmetriken wie die Anzahl der Verbindungen pro Sekunde und die Replikationslatenz im Blick zu behalten. Alle Messungen sollten als Vergleichs-Baseline die Grundlage für zukünftige Messungen bilden. So wird es möglich, Abweichungen oder Anomalien schnell zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen zu untersuchen.
    Die Baseline sollte auf mehreren Messungen basieren, die in verschiedenen Produktionsphasen in einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen erfolgen. Mit einigen Tools können Sie Baselines als Schwellenwerte für Warnungen festlegen, damit Sie bei Abweichungen benachrichtigt werden.
  • Überwachung und Analyse von ressourcenintensiven Abfragen: Das Monitoring ressourcen- und zeitintensiver Abfragen kommt ins Spiel, wenn alles online ist und die Ressourcen nicht überlastet sind, aber dennoch Probleme mit der Datenbankleistung auftreten. Dies kann auf ineffiziente Abfragepläne, nicht existierende Indizes oder andere Gründe zurückgehen. Die Fehlerbehebung beginnt damit, nach langsamen Abfragen zu suchen, beispielsweise über Datenbankprotokolle. Anschließend können die ermittelten langsamen Abfragen verbessert werden.
  • Überwachung von Datenbankänderungen: Die Überwachung von Datenbankänderungen umfasst die Identifizierung aller Objekte, die hinzugefügt, entfernt oder geändert wurden, was vorkommen kann, wenn es eine neue Version einer Anwendung gibt. Diese Objekte können eine Ursache von Abfrageverzögerungen sein und sollten daher sorgfältig überwacht werden.
    Sie können zu diesem Zweck eine Durchsatz-Baseline erstellen, sobald eine Änderung vorgenommen wurde, um die Performance vor und nach der Änderung zu vergleichen. Alternativ können Sie mithilfe von Datenbankprotokollen Änderungen überwachen, sobald sie erfolgen.
  • Überwachung von Datenbankprotokollen: Datenbankprotokolle enthalten kritische Informationen und sind entscheidend für ein proaktives Monitoring. Protokolle können jede in einer Datenbank ausgeführte Abfrage sowie die Dauer bis zum Abschluss der jeweiligen Abfragen anzeigen. Durch das Erfassen von Datenbankprotokollen – einschließlich systemgenerierter Protokolle, Protokolle zu langsamen Abfragen, Sicherungsprotokolle und Protokolle zu Wartungsroutinen – haben Sie Zugriff auf Informationen, die in allgemeinen Leistungsmessdaten nicht verfügbar sind. Die durchschnittliche Leistungskennzahl für die Abfragen pro Sekunde umfasst beispielsweise keine Informationen dazu, welche spezifischen Abfragen regelmäßig langsam sind.
  • Überwachung von Verlaufsdaten: Die meisten Probleme treten nicht gleichzeitig auf, sodass Administratoren unmöglich konstant in Echtzeit die Leistung überwachen können. Daher sind Verlaufsdaten ein enorm hilfreiches Werkzeug.

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Manuelles vs. automatisiertes Datenbankmonitoring

Zusätzlich zur Überwachung der wichtigsten Metriken nach den oben genannten Best Practices bieten die meisten Datenbankmonitoring-Programme ein Warnsystem, das Administratoren auf Probleme aufmerksam macht, ohne dass sie ständig nachschauen müssen.

Liste der besten Datenbankmonitoring-Software

Es gibt eine breite Auswahl an kostenpflichtigen und kostenlosen Tools für das proaktive Datenbankmonitoring auf dem Markt. Damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt, habe ich eine Liste meiner Empfehlungen für Datenbankmonitoring-Lösungen anhand der zentralen Funktionen, Vor- und Nachteile der jeweiligen Tools zusammengestellt.

  1. SolarWinds Database Performance Analyzer (DPA)

Im Gesamtvergleich schneidet SolarWinds Database Performance Analyzer am besten ab. Das Tool ist unter Netzwerkadministratoren enorm beliebt und die Gründe liegen auf der Hand. Die Funktion für die Ursachenanalyse bietet einen deutlichen Mehrwert und die Datenvisualisierung ist dynamisch und sehr benutzerfreundlich.

SolarWinds DPA ist für SQL Server, Oracle, IBM DB2, SAP ASE und viele weitere Engines geeignet. DPA nutzt eine einzigartige Methode der Datenbankleistungsüberwachung und konzentriert sich auf die Antwortzeit und eine mehrdimensionale Performance-Analyse. Dieser Ansatz berücksichtigt, dass die Datenbankantwortzeit die wichtigste Leistungskennzahl ist.

Das Tool nutzt eine als Antwortzeitanalyse bezeichnete Methodik zur Optimierung der Leistung von SQL-Abfragen. Diese Methode hilft Datenbankadministratoren, aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Eine ihrer größten Vorteile besteht darin, dass IT-Teams ihre Ziele und Vorgehensweisen an der Servicelevel-Erbringung ausrichten können: Anstatt die Serverintegrität zu analysieren, um Prognosen zu treffen, die vermutlich ungenau sind, wird die benötigte Zeit bis zum Abschluss bestimmter Operationen gemessen. Diese Zeit wird anschließend in einzelne messbare Schritte aufgeteilt, sodass Sie genau ermitteln können, welcher dieser Schritte zu Anwendungsverzögerungen führt.

Die Analyse der Antwortzeit ist die Funktion, die SolarWinds DPA für mich gegenüber anderen Lösungen auszeichnet. Die meisten anderen Datenbanküberwachungstools zielen auf Messungen der Serverintegrität und Ausführungsraten ab, die jedoch nicht das Endnutzererlebnis widerspiegeln und auch nicht helfen, die Ursache des Problems aufzuspüren. Aus meiner Sicht ist die Herangehensweise, das Datenbankleistungsmonitoring vom Endnutzererlebnis bestimmen zu lassen, deutlich sinnvoller als andere Ansätze.

DPA ist intelligent konzipiert und kombiniert die Antwortzeitanalyse mit einer mehrdimensionalen Ursachenanalyse, die außerdem SQL-Anweisungen, Systemintegrität, wartezeitbasierte Analysen und den Kontext korreliert und berücksichtigt. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden übersichtlich und intelligent präsentiert. Das Dashboard überflutet einen nicht mit Hunderten von Anzeigen und Messdaten im Rohformat, sondern bietet in einem klaren Format sofort Einblicke in die Integrität des Datenbankservers.

DPA ist unter Administratoren beliebt, die Oracle-Überwachungstools benötigen, da die Benutzer ihre Produktionsdatenbanken durch eine agentenfreie Architektur optimieren können. Diese Lösung kann demnach in der Entwicklung, bei Tests und in der Produktion sowie virtuell oder in der Cloud eingesetzt werden (Amazon AWS, EC2, RDS, Azure). Sie können den Status von Serverabfragen, die CPU-Datenträgerverwendung, Arbeitsspeichernutzung und Sitzungen überwachen und überprüfen und Ihre Serverintegrität grafisch anzeigen lassen, um alle Entwicklungen klar zu überblicken.

Nicht zuletzt schätze ich es auch sehr, dass DPA-Metriken über die integrierte SolarWinds Orion® Platform mit anderen nützlichen Monitoring-Tools wie SolarWinds Server & Application Monitor (SAM) kombiniert werden können. Die Orion Platform bietet ein zentrales Dashboard, das Datenbank-Leistungsmessdaten von DPA mit der integrierten Serverintegritätsüberwachung von SAM kombiniert und somit ein genaueres und umfassenderes Bild von der Performance der gesamten Infrastruktur liefert.

Das benutzerfreundliche Dashboard, die Echtzeit-Einblicke, Integrationsmöglichkeiten und die hervorragende Antwortzeitanalyse machen SolarWinds DPA zur ersten Wahl als bestes Datenbankmonitoring-Tool. Eine 14-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar, mit der Sie alle Funktionen nutzen können.

Auch die angebotene Gratisversion von DPA ist erwähnenswert. Sie bietet einige Funktionen der kostenpflichtigen Version, beispielsweise die Antwortzeit-Überwachung mit SQL-Abfrage-Wartetypen und Warteereignissen und ein zentrales Dashboard für eine einheitliche Übersicht über SQL Server-, Oracle-, DB2- und SAP ASE-Instanzen. Die Gratisversion kann agentenfrei und ohne Installation auf Produktionsservern von unbegrenzt vielen Personen genutzt werden.

Allerdings kann die kostenlose Version von SolarWinds DPA die kostenpflichtige Version nicht ersetzen. So großzügig das Angebot auch ist, es fehlen dennoch zentrale Funktionen, die Sie mit der kostenpflichtigen DPA-Version nutzen können. Folgende Funktionen sind in DPA, jedoch nicht in der Gratisversion enthalten:

  • Sitzungsüberwachung und Leistungsanalyse für VMware in Echtzeit
  • Möglichkeit des Drilldowns nach Programm, Objekt, Datenbank, Plan und mehr
  • Verlaufstrend-Dashboard, Berichte, Diagramme und Warnmeldungen
  • Kundensupport und technischer Support mit Expertenanalysen und Wartung
  • Möglichkeit, anhand protokollierter Daten die Ursache vergangener Probleme zu ermitteln
  • Unterstützung von RDS, Azure, AWS und MySQL
  • Blockierungs- und Sperrungsanalyse

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2. Paessler PRTG Network Monitor

Paessler PRTG Network Monitor folgt dicht hinter SolarWinds DPA. Die Lösung bietet eindrucksvolle SQL-Überwachungsfunktionen und ermöglicht die Überwachung von Microsoft SQL, MySQL, Oracle SQL und PostgreSQL. Ich mag das Tool aus mehreren Gründen, vor allem, weil es einen All-in-One-Ansatz für das Monitoring verfolgt. Es überwacht Ihre gesamte IT-Infrastruktur einschließlich Anwendungen, Bandbreite, Paketen, Datenverkehr, Cloud-Diensten, Betriebszeit, Ports, IPs, virtuellen Umgebungen, Hardware, Webservices, Sicherheit, physischen Umgebungen, Datenträgerverwendung, IoT-Geräten und – natürlich – Datenbanken. Und diese Liste ist noch nicht einmal vollständig.

Dazu kommt die große Bandbreite an unterstützten Technologien, darunter alle Versionen von SNMP, Flow-Technologien (NetFlow, sFlow, jFlow), WMI, Ping, SQL und SSH. Alles Weitere kann über die API integriert werden.

Die Kompatibilität von PRTG ist zweifellos beeindruckend, also lassen Sie uns einen Blick auf einige der eigentlichen Überwachungsfunktionen werfen. PRTG ist ein DB-Monitor, der mit seinem Dashboard und seiner Benutzeroberfläche alles richtig macht. Sie können Ihre Daten in einem Zwei-, 30- oder 365-Tages-Format anzeigen. Außerdem gibt es Registerkarten für eine allgemeine Übersicht, Warnungen, Systeminformationen, Protokolle, Einstellungen, Benachrichtigungen, Kommentare und den Verlauf. Das Dashboard ist übersichtlich und die Informationen sind klar und einfach zu interpretieren.

Ich glaube, dass viele Personen, die nach Tools für das Datenbankleistungsmonitoring suchen, unterschätzen, welchen Unterschied ein gutes Dashboard machen kann. Die Datenbankleistung wird von den unterschiedlichsten Faktoren beeinflusst und ist entsprechend kompliziert. Wenn Ergebnisse und Daten klar dargestellt werden, spart dies Zeit und Nerven. Ich mag besonders die schlichten Diagramme zu Core Health, Probe Health und System Health von PRTG, die sofortige Einblicke bieten. Die Dashboards sind außerdem vollständig anpassbar, sodass Sie entscheiden können, welche Metriken Sie priorisieren möchten (z. B. Abfragen, Verbindungen und Rücklaufzeiten).

Das einfache Setup ist ein weiterer erwähnenswerter Pluspunkt von PRTG. Das Programm bietet vorkonfigurierte Sensoren und Einstellungen, sodass Sie nicht von Grund auf neu mit der Konfiguration beginnen müssen, wenn Sie dies nicht möchten. PRTG ermöglicht Ihnen gleichzeitig auch die Einrichtung benutzerdefinierter Sensoren und individueller SQL-Abfragen. So können Sie spezifische Datensätze wie etwa die Geschwindigkeit Ihres Onlineshops überwachen. Zudem gibt es ein effizientes Warnsystem, das Sie sofort benachrichtigt, wenn etwas nicht stimmt.

Eine unbeschränkte Version von PRTG ist kostenlos verfügbar. Nach 30 Tagen wird das Programm allerdings auf eine kostenlose Version zurückgesetzt. Mein einziges Problem mit PRTG ist das sensorbasierte Preismodell: Je nach Größe Ihres Netzwerks zahlen Sie am Ende möglicherweise für mehr Sensoren, als Sie benötigen.

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3. Database Performance Monitor

SolarWinds Database Performance Monitor (DPM) ist eine cloudbasierte Lösung, sodass Sie sich nicht um Kauf, Wartung und Bereitstellung kümmern müssen.

Die SaaS-Monitoringlösung kann Datenbanken lokal, in der Cloud und hybrid überwachen. Sie konzentriert sich auf Open-Source- und NoSQL-Datenbanken, darunter unter anderem:

DPM bietet hervorragende Sicherheitsfunktionen einschließlich direkter DSGVO- und SOC2-Compliance. Mit dem 24/7-Echtzeit-Monitoring wird eine breite Palette an Metriken überwacht und die Ergebnisse werden in einem übersichtlichen, intuitiven Dashboard präsentiert. Zu den unterstützten Metriken gehören:

  • Bereitstellungsfrequenz
  • Verfügbarkeit
  • MTTD
  • MTTR
  • Reduzierte fehlgeschlagene Bereitstellungen

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4. dbWatch

dbWatch ist ein Tool zur Überwachung der Datenbankaktivitäten von Microsoft SQL Server, Sybase, Postgres, MariaDB, MySQL und Oracle. Es bietet vollständige Unterstützung für AlwaysOn- und RAC-Clustering sowie für Azure SQL On-Premises, hybrid und in der Cloud und ist somit ein wirklich plattformübergreifendes Programm.

dbWatch wurde entwickelt, als sich das Datenbankmonitoring veränderte. Die Entwickler erkannten, dass es nicht mehr ausreicht, jede einzelne Instanz zu überwachen: Die gesamte Serverfarm muss überwacht und verwaltet werden, und genau das ist das Ziel dieses Tools. Mit dbWatch können Sie all Ihre Instanzen über eine einheitliche, globale Ansicht überwachen. So erhalten Sie Einblick in Ihre gesamte Serverfarm und können Drilldowns zu einzelnen Instanzen durchführen, um umfassendere Informationen zu erhalten. Instanzen können direkt verwaltet werden, sodass Sie nicht zwischen Konsolen wechseln müssen und Probleme schneller beheben können.

Zu den Dingen, die ich an diesem Tool mag, gehören seine vielfältigen Berichtsfunktionen. Sie können beispielsweise Berichte zur Integrität einzelner Instanzen erstellen oder Berichte für das gesamte Rechenzentrum zusammenführen. Das Datenbankmonitoring erfolgt in Echtzeit, und zum Zweck kontextbezogener und vergleichender Analysen werden Verlaufsdaten zusammengestellt.

Ein großer Vorteil von dbWatch ist seine hohe Skalierbarkeit. Sie können sowohl eine Handvoll als auch Tausende Instanzen überwachen, denn die Architektur ermöglicht eine maximale Leistung bei minimalen Auswirkungen auf Netzwerk und Server. Das Programm bietet Multinetzwerk-, Multi-Site- und Cloud-Unterstützung. Besonders Letzteres zeichnet das Tool aus.

Wichtig ist zu erwähnen, dass dbWatch kein Teil eines umfassenderen Infrastrukturmonitoring-Systems ist, sondern sehr spezialisiert. Es wurde speziell für die Datenbanküberwachung entwickelt. Der Nachteil ist also, dass Sie andere Tools für die Überwachung Ihrer Server und Anwendungen nutzen müssen.

dbWatch kann schnell und einfach installiert werden und unterstützt mehrere Standorte, Plattformen und Versionen in einer einheitlichen hybriden Cloud-Ansicht. Das Tool ist anpassbar und Sie können festlegen, wie Dashboards, Aufgaben und Berichte angezeigt werden sollen. Es wird auf jährlicher Basis lizenziert und die Lizenz umfasst Support, Upgrades und Wartung. Eine 30-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.

5.SQL Power Tools

Das SQL-Monitoring-Tool SQL Power Tools ist unter anderem wegen seiner Einfachheit beliebt. Das Tool wird als Zero-Impact-Datenbankmonitoringlösung vorgestellt und bietet einige leistungsstarke Funktionen. Dazu gehören die Datenprotokollierung von Ziel-IP, Quell-IP-Anwendung, Antwortzeit, gesendeten Bytes und gesendeten Paketen. Das schlichte Tool bietet Ihnen eine genaue und einheitliche Übersicht über die Gesamtleistung Ihrer Datenbank.

Laut Angaben des Entwicklers werden 95 % der Probleme mit der Datenbank-Performance durch zeitintensive SQL-Befehle verursacht, weshalb der Fokus des Tools auf dem Erfassen jeglicher SQL-Aktivitäten liegt. Durch die Analyse von SQL-Text und der Antwortzeit der Endnutzer werden zeitintensive SQL-Befehle innerhalb von weniger als einer Sekunde nach ihrem Auftreten erkannt. Diese leistungsstarke Funktion wird durch die Möglichkeit ergänzt, ohne Belastung des Datenbankservers eine Baseline für die Performance jeder einzelnen SQL-Anweisung zu ermitteln.

SQL Power Tools ist eine agentenfreie Überwachungslösung und ermöglicht den Drilldown zu SQL-Wartezeiten, SQL-Wartebedingungen, Sperren, Deadlocks, E/A-Verzögerungszeiten, Datenträgerverwendung, Auftrags-Performance von SQL-Agents und Indexfragmentierung. Für eine Reihe von Metriken werden dreidimensionale, dynamische Diagramme angezeigt, beispielsweise für Prozedur-Cache, Puffer-Cache und Leistungsindikatoren.

Das Tool nutzt keine störenden Datenbank-SQL-Profiler oder Traces, verursacht nur 1 % Belastung der überwachten Datenbankserver und nutzt Heatmaps zur Darstellung bestimmter Daten. Diese Funktionen gehören zu meinen Lieblingsfunktionen von SQL Power Tools, ebenso wie die erstklassigen Cybersicherheitsfunktionen, die den Datendiebstahl durch böswillige interne Mitarbeiter, Hacker, externe Cyberrisiken, SQL-Einschleusungsangriffe, DevOps-Exploits und Phishing-E-Mails erkennen und verhindern können. Das Tool informiert Sie schnell bei Sicherheitsverletzungen, bevor Daten kompromittiert wurden.

Trotz seiner robusten Funktionen bietet SQL Power Tools nicht die gleiche Benutzerfreundlichkeit wie die höher bewerteten Produkte in dieser Liste. Auch die Preisstruktur ist weniger transparent: Sie müssen einen Vertriebsmitarbeiter ansprechen, um ein Angebot zu erhalten. Gleichzeitig können Sie jedoch eine kostenlose Testversion ausprobieren, indem Sie eine Anfrage zur Produktevaluierung stellen.

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6. Site24x7

Site24x7 bietet ein sofort einsatzbereites Datenbankmonitoring, das eine höchstmögliche SQL-Server-Verfügbarkeit ermöglichen und Server-Wildwuchs eindämmen soll. Das Tool soll seinen Nutzern rund um die Uhr eine optimale Leistung bieten. Site24x7 hat einige Vorteile. Ich schätze besonders die durchdachte Kapazitätsplanung, die Einblicke in Details des Puffer- und Arbeitsspeichermanagements bietet.

Site24x7 kombiniert Netzwerk-, Anwendungs- und Servermonitoring, bietet Ihnen einen vollständigen Überblick über all Ihre Abläufe und Prozesse und unterstützt Sie damit beim Management Ihrer Datenbankleistung. Der Service ist cloudbasiert, Sie müssen also keine Software installieren. Somit eignet sich das Tool gut für MSPs und das Monitoring von Remote-Standorten. Einige Administratoren bevorzugen jedoch nicht-cloudbasierte Systeme, da sie diese als sicherer empfinden.

Das Servermonitoring-Paket von Site24x7 umfasst eine Optimierungsfunktion für die Datenbankleistung mit automatischer Erkennungsfunktion. Diese Funktion erkennt all Ihre Datenbanken automatisch und ohne manuelles Eingreifen und verwaltet die Installation von Agents, die dann überwacht werden können. Diese Agents übermitteln Berichte an die Site24x7-Konsole und die Ergebnisse können anschließend in Ihrem Browser eingesehen werden. Die einfache Vorgehensweise gefällt mir, aber ich bin nicht sehr glücklich darüber, auf einen Internetzugang angewiesen zu sein, um meine Ergebnisse sehen zu können.

Die anpassbaren Warnparameter, die Live-Performance-Metriken und die Möglichkeit, unbegrenzt viele Instanzen zu überwachen, machen Site24x7 für mich zu einem interessanten Tool, das seinen Platz auf dieser Liste verdient hat. Auch das Preismodell des Pakets ist attraktiv: Es ist abonnementbasiert und bietet optionale Add-Ons, mit denen Sie es an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Außerdem ist eine Gratisversion verfügbar, mit der Sie maximal fünf Server überwachen können. Zusätzlich gibt es eine kostenlose Testversion, die nach 30 Tagen in die Gratisversion umgewandelt wird.

7. Redgate SQL Monitor

Das nächste Tool auf meiner Liste ist Redgate SQL Monitor, das sich vor allem durch sein dynamisches und extrem visuelles Design auszeichnet. Die webbasierte Oberfläche präsentiert alle wichtigen Metriken in einem zentralen, einheitlichen Dashboard und alle Server sind farblich gekennzeichnet. So erhalten Sie auf einen Blick eine benutzerfreundliche Übersicht über die Integrität Ihrer Server.

Außerdem nutzt das Tool ein Ampelsystem: Grün, wenn keine Probleme vorliegen, gelb für Warnungen und rot für kritische Warnungen. Die Oberfläche wird alle 15 Sekunden aktualisiert, sodass Sie Aktivitäten live verfolgen können. Diese Designmerkmale vereinfachen das Monitoring, blenden unwichtige Informationen aus und vereinfachen den Überblick über die eigene Datenbank.

Eine weitere Funktion, die mir an Redgate gefällt, ist das Warnsystem, das Sie bei geringem Arbeitsspeicher, einer hohen CPU-Auslastung, geringem Datenträgerspeicherplatz, Leistungsproblemen und SQL-Fehlern benachrichtigt. 40 sofort einsatzbereite Warnungen sind verfügbar. Sie können die Parameter und Schwellenwerte nach Ihren Bedürfnissen anpassen.

Redgate SQL Monitor bietet Monitoringfunktionen, die das Management Ihres gesamten SQL Server-Systems abdecken. Sie können sogar alle Server an einem Ort anzeigen, egal ob sie lokal, auf Microsoft Azure oder Amazon EC2 oder auf virtuellen Maschinen gehostet werden. Diese Funktion ist enorm hilfreich und ermöglicht es Ihnen, Server massenweise hinzuzufügen oder automatisch über die API des Tools erkennen zu lassen, wenn Ihre Umgebung wächst. Das Paket umfasst systemweite Management-Tools wie Statistiken zur Datenträgerverwendung und Tools für Backups und den SQL Agent-Auftragsstatus.

Leider ist die Preisgestaltung wenig übersichtlich: Redgate gibt den Preis für bis zu neun Server an, doch bei mehr als zehn Servern müssen Sie das Unternehmen für ein Angebot kontaktieren. Eine 14-tägige kostenlose Testversion ist verfügbar.

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8. Nagios

Nagios ist ein Datenbankmonitoring-Tool, das auch die Überwachung von MySQL, PostgreSQL, Oracle, DB2 und Microsoft SQL Server anbietet. Es ist in zwei Versionen verfügbar: Nagios Core ist die beliebte Open-Source-Version, die von einer großen Support-Community getragen wird, und Nagios XI ist die kostenpflichtige Version. Das Datenbankmonitoring von Nagios deckt alles von Datenbank- und Tabellengrößen bis hin zu Verfügbarkeit und Cache-Quoten ab. Dieses Tool ist ideal zur schnellen Erkennung von Datenbankfehlern, Ausfällen und Tabellenbeschädigungen.

Das Open-Source-Tool Nagios Core ist weniger benutzerfreundlich als viele kostenpflichtige Lösungen. Beide Versionen sind außerdem stark auf Add-Ons und Plugins angewiesen, um den gesamten Funktionsumfang nutzen zu können. Der Vorteil besteht darin, dass Sie Ihre eigenen Add-Ons und Plugins auswählen und somit gewissermaßen Ihr eigenes Tool gemäß Ihrer Anforderungen erstellen können. Der größte Nachteil ist, dass die Wartung des Systems schwieriger wird, wenn zahlreiche Add-Ons und Plugins vorhanden sind. Es wird mühsamer, alles auf dem aktuellen Stand zu halten, und das System selbst ist unter Umständen nicht so gut optimiert.

Ich mag Nagios, weil es genau das ist, was Sie daraus machen, und ich habe es unter anderem wegen seiner Flexibilität auf diese Liste gesetzt. Insgesamt bevorzuge ich allerdings benutzerfreundlichere All-in-One-Lösungen.

Sie können Nagios Core hier kostenlos herunterladen. Nagios XI ist hier erhältlich und bietet eine kostenlose Testversion.

9. Opsview

Opsview ist auf Cloud-Monitoring-Tools spezialisiert und bietet eine Reihe von leistungsstarken und hilfreichen Lösungen für die Datenbanküberwachung. Auch wenn sich der Anbieter Opsview auf Cloud-Lösungen konzentriert, können seine Datenbankmonitoring-Tools sowohl On-Premises als auch in der Cloud verwendet werden. Die Tools eignen sich für die Überwachung von Oracle, MySQL, InfluxDB, SQL Server und PostgreSQL.

Opsview bietet Konfigurationspakete, die als Opspacks bezeichnet werden. Die Opspacks für das Datenbankmonitoring umfassen das Monitoring von AWS DynamoDB, DB2, Exchange, MariaDB, LDAP und vielem mehr. Diese Opspacks unterscheiden sich voneinander und haben jeweils eigene zugehörige Serviceprüfungen und Monitoring-Methoden.

Ich mag den ziemlich einzigartigen Monitoring-Ansatz von Opsview, und die breite Auswahl an Opspacks und die dadurch ermöglichte Abdeckung sind beeindruckend. Außerdem werden Überwachungsfunktionen für Anwendungen, cloudbasierte Dienste, Netzwerke, Server und Windows angeboten. Dennoch würde ich eine All-in-One-Lösung bevorzugen, die keine Installation einzelner Opspacks erfordert. Für jedes Opspack gibt es Installationshinweise, die angeben, wie das Paket zum Opsview Monitor-Server hinzugefügt werden kann. Die Flexibilität ist sehr reizvoll, aber das Setup ist hierdurch auch aufwändiger als bei einigen der höher bewerteten Tools für das Datenbankleistungsmonitoring.

Sie können hier eine Demonstration von Opsview vereinbaren.

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10.ManageEngine Free SQL Health Monitor

Der beliebte Softwareentwickler ManageEngine bietet ein kostenloses Tool zur SQL-Integritätsüberwachung an, das mit einigen überraschend hochwertigen und großzügigen Funktionen aufwartet. Bemerkenswert ist unter anderem die farbenfrohe, schlichte und leicht interpretierbare Benutzeroberfläche des Tools. Die Daten werden in Form von Graphen, Skalen und Diagrammen dargestellt. Für die einzelnen Metriken können Details angezeigt werden, um genauere Einblicke in die Datenbankleistung zu erhalten. Das intuitiv gestaltete Dashboard bündelt alle Daten an einem zentralen Ort und sorgt für ein gutes Benutzererlebnis.

Mir gefällt außerdem die automatische Erkennungsfunktion, die alle SQL-Server im Netzwerk automatisch identifiziert. Dies macht die Einrichtung des Programms noch um einiges einfacher, da Sie keine Server manuell hinzufügen müssen.

Sie können Arbeitsspeicher-, CPU- und Datenträgerauslastung überwachen und haben Zugang zu umfassenden Detailinformationen zu SQL Server-Sitzungen, Sperren und Latches sowie Arbeitsspeicher und Puffer. Auch die Warnfunktion mit farblichen Kennzeichnungen ist von Vorteil: Sie können die allgemeine Server-Performance und Auslastungsdetails in einem klaren und schlichten Format überblicken.

Mit ManageEngine Free SQL Health Monitor können Sie alle Versionen von Microsoft SQL überwachen. Insgesamt bietet das Tool jedoch nicht den gleichen Funktionsumfang wie die kostenpflichtigen Produkte auf dieser Liste und ist daher nicht für geschäftliche Zwecke geeignet.

11.SpiceWorks SQL Server Monitoring

SpiceWorks ist ein weiteres Gratistool, das ich in diese Liste aufgenommen habe, da es alle Grundlagen der Datenbankleistungsüberwachung ziemlich umfassend abdeckt. Wenn Ihre organisatorischen Anforderungen minimal sind und Sie kein Premium-Tool für Unternehmen benötigen, könnte SpiceWorks SQL Server Monitor die Überlegung wert sein. Das Tool erfasst Serverdaten automatisch und bietet Ihnen sofortigen Zugriff auf relevante Integritätsinformationen. Außerdem können Sie die SQL Server-Größe, ‑Geschwindigkeit, ‑Verbindung und vieles mehr überwachen.

Gratistools sind häufig weniger dynamisch und schlechter gestaltet als kostenpflichtige Lösungen. SpiceWorks hingegen bietet anpassbare Diagramme, die Sie sonst von einem kostenpflichtigen Programm erwarten würden. Die Datenvisualisierung ist schlicht und ansprechend und ermöglicht eine einfache Interpretation.

Auch die Funktionen zur Personalisierung der Diagramme ist erwähnenswert, mit der Sie die Perspektive auf Ihre Server verändern können. Beispielsweise können Sie Metriken wie die Länge der Datenträgerwarteschlange, blockierte Prozesse und E/A-Bytes/Sekunde auswählen oder deren Auswahl aufheben. Auch das Dashboard selbst ist anpassbar und Sie können eigene Widgets erstellen und nach Wunsch organisieren.

Mit SpiceWorks SQL Server Monitoring können Sie die Integrität Ihrer Server kontinuierlich im Blick behalten. Das Tool ist mit SQL Server-Datenbanken ab Version 2005 kompatibel.

So wählen Sie das beste Datenbankmonitoring-Tool

Wir alle wissen, dass Datenbanken für praktisch jedes Technologieunternehmen unverzichtbar sind. Eine schlechte Datenbank-Performance wirkt sich unvermeidlich auf die gesamte Anwendungsinfrastruktur aus. Selbst wenn die Entwickler erstklassigen Code schreiben und die Designer und UX-Experten intuitive, funktionale und wunderschön anzusehende Benutzeroberflächen gestalten, bleibt die Datenbank immer noch das Fundament dieser Struktur. Wenn sie nicht die nötige Leistung liefert, funktioniert die gesamte Anwendung nicht so gut wie gewünscht und Ihre Kunden bezahlen mit einem schlechten Benutzererlebnis. Und, wie ich zu sagen pflege, unzufriedene Kunden werden sehr schnell zu ehemaligen Kunden.

Deshalb ist das Datenbankmonitoring so wichtig.

In diesem Leitfaden habe ich sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Optionen genannt, die für verschiedene Budgets geeignet sind. Alle Tools haben ihre Vorzüge, ob als eigenständige Überwachungslösungen oder als Komponenten eines größeren Systems. Doch unter allen Lösungen für das Datenbankleistungsmonitoring auf dem Markt sticht SolarWinds Database Performance Analyzer mit seinen Funktion und seiner Benutzerfreundlichkeit besonders hervor.

SolarWinds ist bekannt für die Entwicklung von Produkten der Spitzenklasse und DPA ist keine Ausnahme. Seine einzigartige Methode des Datenbankmonitorings mit dem Fokus auf die Antwortzeitanalyse hebt die Lösung von der Konkurrenz ab. Auch die Möglichkeit, die Leistungsmessdaten von DPA in SolarWinds Server & Application Monitor zu integrieren, um ein intelligentes Dashboard mit handlungsrelevanten Einblicken zu erhalten, sowie die mehrdimensionale Ursachenanalyse verschaffen DPA einen echten Wettbewerbsvorteil.